Naturgefahren

 
Lawinen, Steinschlag, Gletscherabbrüche: In den Alpen waren Naturgefahren für die Menschen schon immer Teil des Lebens. Doch mit dem Klimawandel verschärft sich diese Situation, denn Extremereignisse nehmen tendenziell zu.
Eine Ahnung davon erhielt die Jungfrauregion im Sommer 2005, als sie von heftigen Unwettern heimgesucht wurde. Die ungewohnt starken Regenfälle hatten grosse Rutschungen und Überschwemmungen zur Folge und führten zu Schäden in Millionenhöhe.
Es wird nicht das letzte Naturereignis gewesen sein, das der Region während Monaten schwer zu schaffen machte. Der Berner Gefahrenexperte Hansrudolf Keusen geht davon aus, dass sich die Berggemeinden in den nächsten Jahren immer stärker mit Folgen des Klimawandels beschäftigen müssen. «Die Naturgefahren werden generell zunehmen. Wenn die Winter wärmer und nasser werden, wirkt sich dies auf alle Massenbewegungen aus, die im Zusammenhang mit Wasser stehen. Es wird künftig vor allem im Gebirge, zum Teil aber auch in den Voralpen mehr Felsstürze und Murgänge geben.»
Ein Ereignis, das Aufsehen erregte und offensichtlich mit dem Klimawandel in Verbindung stand, trug sich ebenfalls 2005 ob Grindelwald zu: Die Stieregg, einst ein beliebtes Bergrestaurant, stand gewissermassen über Nacht direkt am Abgrund. Die Alpweide, in deren Mitte die Hütte seit Menschengedenken gelegen hatte, war innert kurzer Zeit abgerutscht. Einer der Gründe für die Rutschung: Das Abschmelzen des Unteren Grindelwaldgletschers, der das Gelände bis anhin gestützt hatte. Das Bild von der Hütte am Abgrund ging um die Welt – als Symbol für die möglicherweise dramatischen Folgen des Klimawandels mitten in Europa.

   
   


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